Zwei Gymnasiumklassen aus Schärding verbrachten im Juni ihre Sozial-Projektwoche in verschiedenen ORA-Projekten in Rumänien.
Die Gruppe übernachtete in großen Zelten auf der von ORA unterstützten therapeutischen Farm bei Schäßburg. Unter anderem reparierten die Schüler*innen den defekten Weidezaun – das Material finanzierte ORA. Egal ob bei Regen oder bei Sonnenschein, alle waren mit Feuereifer bei der Sache! Farmleiter Felix Meinl schreibt: „Wir hatten eine unvergessliche Zeit und führten viele interessante Gespräche. Unsere Besucher*innen machten neue Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Bereichen und für unsere Klientinnen war es eine große Freude, mit den jungen Leuten aus Österreich Zeit zu verbringen!“
Die ORA-Projektpartner Beni und Christin Schaser hießen die Jugendlichen in den Kinderarchen in Csekefalva und Fiatfalva herzlich willkommen. Beim Spielen, Malen und Toben mit den dort betreuten Kindern entstand rasch ein unbeschwertes Miteinander.
Einige Schüler*innen besuchten auch die Armensiedlung in Targu Mures, in der ORA-Partner Jozsi Mucui sich für die Roma-Bevölkerung einsetzt, sowie weitere Hilfsprojekte in Albesti und Danes.
Und was nahmen sich die Jugendlichen von dieser Projektwoche mit? Hier die berührenden Rückmeldungen einiger Schüler*innen:
„Rumänien war für mich eine Mischung aus schönen und gleichzeitig schwierigen Momenten. Einerseits hat mich der Besuch in Albesti sehr schockiert. Zu sehen, unter welchen Bedingungen manche Menschen leben, hat mich dankbarer gemacht und meine Perspektive auf vieles verändert. Andererseits haben mir die Begegnungen mit den Kindern gezeigt, dass oft schon eine Umarmung reicht, um jemandem Freude zu schenken. Diese Erlebnisse werden mir lange noch in Erinnerung bleiben.“
„Man sollte für das, was man hat, dankbar sein und nichts für selbstverständlich nehmen.“
„Die Zeit in Rumänien und die Ausflüge dort haben mir die Augen darüber geöffnet, mein Leben bewusster wahrzunehmen und wertzuschätzen. Das Leben am Hof war zudem sehr spannend und lustig. Ein großes Danke an die Familie Meinl!“
„Die Zeit in Rumänien hat mir gezeigt, dass man die Kinder mit kleinen Dingen glücklich machen kann. Die Kinder haben uns mit ihrem Lachen und ihrer Dankbarkeit berührt. Auch die Slums und die vielen gemeinsamen Erlebnisse werden mir lange Zeit in Erinnerung bleiben.„
„Eines meiner Highlights war der gesamte Alltag auf der Farm. Von der gemeinsamen Arbeit auf dem Hof über das Genießen der wunderschönen Natur bis hin zu den gemütlichen Abenden und Nächten am Lagerfeuer mit vielen spannenden Gesprächen. Jede dieser Erfahrungen hat die Zeit dort unvergesslich gemacht.“
„Slums. Hinter jeder aus Erde, Holz und anderen Materialien zusammengebauten Hütte stehen Menschen mit unvorstellbaren Lebensgeschichten. Es sind Menschen mit Träumen, Hoffnungen und Wünschen. Diese Reise hat uns gezeigt, wie dankbar wir für all das sein sollten, was wir besitzen.“
Wir danken den Jugendlichen, dass sie sich auf dieses „Abenteuer“ eingelassen haben und den begleitenden Lehrer*innen für die Initiative und ihr Engagement!
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