Herbst-Sammlungen: Wo Altes einen neuen Sinn findet

Neben den ganzjährigen Abgabemöglichkeiten (zu finden auf unserer Homepage), möchten wir auf einige weitere Sammlungen der nächsten Wochen aufmerksam machen. Hier werden die Sachspenden direkt auf einen LKW verladen und nach Bulgarien gebracht. 
An folgenden Orten finden in den nächsten Wochen zusätzliche Hilfsgüter-Sammlungen statt:
Thalheim bei Wels, Ried im Traunkreis, Lohnsburg, Rainbach im Innkreis, Kopfing, Neukirchen am Walde, Vichtenstein, Esternberg, Taiskirchen, Andrichsfurt, St. Georgen bei Obernberg, Schardenberg, Freinberg und Braunau
Termine und Informationen dazu findet ihr HIER AUF DIESER LISTE, sowie in unserem Homepage-Kalender.

In fast 90 Orten überwiegend in Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich und darüber hinaus werden jedes Jahr einmalig oder regelmäßig ora-Hilfsgütersammlungen durchgeführt. Unzählige motivierte Freiwillige helfen, damit Sachspenden zusammenkommen, die wir an unsere Projektpartner in Osteuropa weiterleiten dürfen. 

Sachspenden sind für unsere Projekte in Osteuropa von großer Bedeutung. Dadurch kann unter anderem die fabelhafte Arbeit von Hristo Cholakov in Bulgarien unterstützt werden. Etwa 60 Hilfstransporte pro Jahr schicken wir zu Hristo nach Gabrovo. Lange war er auf der Suche nach Möglichkeiten, um den größten Nutzen aus den gespendeten Waren zu ziehen und um Menschen tatsächlich langfristig aus Armut und Not zu holen. So hat er den Betrieb BIB gegründet. Heute beschäftigt der gemeinnützige Betrieb 120 Personen und betreibt 40 Second-Hand-Geschäfte im ganzen Land. Hier finden alte Dinge eine neue Verwendung, einen neuen Sinn.

Mit dem erwirtschafteten Gewinn kann das Team von Hristo wöchentlich etwa 200 Familien mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen, monatlich ein Heim für Kinder mit schweren Beeinträchtigungen mit Windeln und Kindernahrung unterstützen und vielen weiteren Menschen in Not helfen. Hinzu kommt, dass es den ärmsten Bulgaren möglich ist, in den BIB Geschäften zu niedrigen Preisen einzukaufen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die Menschen es mehr schätzen, sich selber etwas zu leisten anstatt auf Almosen angewiesen zu sein.
Wir danken allen, die auf verschiedene Art und Weise Hilfsgüter und Sachspenden sammeln. Der Bedarf ist weiterhin gegeben, insbesondere um unsere Arbeit in Bulgarien aufrecht erhalten zu können. 

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